Mit dem „Quarta-Anhänger“ in die Ausbildung

Die Werkshalle der Quarta GmbH in Brauweiler ist für die Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Technik 9 einmal pro Woche Klassenraum und damit der Ort für gelebten und realitätsnahen Unterricht. Melanie Gotschika, Teilhaberin, und Kevin Schumacher, Geschäftsführer der Quarta-GmbH, haben im wahrsten Sinne des Wortes ihre Tore geöffnet, um den Jugendlichen unserer Schule die Möglichkeit zu eröffnen, einen Pritschenwagen zu bauen. Diese KURS-Lernpartnerschaft findet damit einen Weg, das Unterrichtsprojekt mit der Berufsorientierung zusammenzuführen. Für beide Seiten ist das ein Gewinn.

„Es wird immer schwieriger, Auszubildende für den Fahrzeug- und Karosseriebau zu finden.“, erklärte Melanie Gotschika. „Deshalb möchten wir, dass diese Jugendlichen eine bessere Vorstellung von einer Berufsausbildung bekommen, und sehen das Projekt „Bau eines Anhängers“ als ideale Ausgangssituation, sowohl Handlungsabläufe als auch Arbeitsweisen in unserer Werkstatt zu vermitteln.“

Während des Unterrichts wird nun gemeinsam geschraubt, geflext und viel über den Arbeitsschutz beim Schweißen gesprochen und „last but not least“ gelernt. Mitarbeiter des Unternehmens wie zum Beispiel Ausbildungsleiter Jens Greven arbeiten gleichzeitig mit zwei Schülergruppen, unterstützen und begleiten jeden Handgriff und freuen sich über sichtbare Lernfortschritte bei Jungen und Mädchen. Die Achse mit Radaufhängung und Deichsel sind bereits miteinander verbunden. Alle sind beschäftigt und schauen aufmerksam zu, wenn Quarta-Mitarbeiter die notwendigen Handgriffe zeigen und erklären. „Ich komme sehr gerne hierhin, weil ich so etwas Großes bauen kann. In der Schule ist das ja nicht möglich. Da fehlen die Werkzeuge und das Material.“, freut sich einer der Schüler und kann sich gut vorstellen, eine Ausbildung im Bereich Fahrzeugbauer für individuelle Sonderbauten zu machen.

„Einen Auszubildenden haben wir durch unsere Kooperation bereits gewonnen.“, freut sich Geschäftsführer Kevin Schumacher. Der Schüler ist nach seinem Praktikum jetzt auch am Anhängerbau beteiligt und möchte nach seinem Abschluss die Lehre bei Quarta antreten.

Die Albert-Einstein-Realschule solidarisiert sich

Die Botschaft der Schüler lautet eindeutig: Stop that war

Es ist so riesig, dass es nicht zu übersehen ist: Bei strahlendem Sonnenschein setzen Schüler und Lehrer der Albert-Einstein-Realschule Oberaußem ein eindrucksvolles Zeichen angesichts des Krieges in der Ukraine. Florian Jordan filmte die Aktion mit einer professionellen Drohne.

Die Idee, eine 20×20 Meter große Friedenstaube und somit bewusst neutral ein Zeichen für den Frieden zu dokumentieren, entstand im Unterricht. Gemeinsam mit dem Hausmeister und den Klassenlehrern machte sich die 9b am Morgen des 25.03.2022 ans Werk und zeichnete mit Kreidefarbe die Umrisse einer Friedenstaube auf den Rasen. Das war gar nicht so einfach und erforderte ein hohes Maß an kreativem Abstraktionsvermögen. So war dann die Frage eines Schülers: „Warum muss es ausgerechnet eine Taube sein? Ein „Peace-Zeichen“ wäre viel einfacher zu sprayen.“, nicht verwunderlich.

„Nun“, antwortete Schulleiter John Krüger, „eine Taube kann fliegen und somit Grenzen überwinden und wir wollen, dass sie genau das tut. Wir wollen mit der weißen Taube ein unmissverständliches Zeichen gegen Gewalt, Zerstörung und Entwurzelung setzen und daran erinnern, wie wichtig Frieden für unsere Welt ist und dass wir gerade heute, hier und jetzt mit unseren Gedanken bei unseren ukrainischen Nachbarn sind.“

Das Symbol ist also mit Bedacht gewählt. Der Kreis um die Taube stellt die Erde dar. So macht die Albert-Einstein-Realschule Oberaußem darauf aufmerksam, wie bedeutsam Frieden und Freiheit für alle Menschen sind. „An unserer Schule haben bereits in der Vergangenheit Schüler aus unterschiedlichen Ländern einen sicheren Platz gefunden und so setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen jeglichen Krieg und das Leid, das dieser mit sich bringt.“, fährt John Krüger fort.

420 Schüler kreieren ein bemerkenswertes Symbol gegen den Ukraine-Krieg

Florian Jordan, der als Archäologe seine Drohne sonst eher über statische Objekte fliegen lässt, zeigte sich von der Idee und der Umsetzung beeindruckt: „Aus der Luft betrachtet wirkt das Symbol wie ein Kunstwerk und die Disziplin, mit der sich die Schüler aller Klassen an diesem Projekt beteiligt haben, ist bemerkenswert, kurzum: einfach großartig.“

Letztendlich waren die Jugendlichen dann auch mit dem Ergebnis ihres Sprayens zufrieden. „Wir möchten mit diesem Symbol unserer Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine und auch überall auf der Welt, wo kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden, zum Ausdruck bringen und folgenden Wunsch äußern: Stop that war!“

Fragen und Antworten zu den Selbsttests an Schulen

Was für ein Test wird an der Schule durchgeführt?

Es handelt sich bei den ausgelieferten Tests um sogenannte PoC-Antigen-Selbsttests. Diese Tests liefern in kurzer Zeit (15-20 Minuten) ein Ergebnis. Sie sind damit deutlich schneller als PCR-Test, die in einem Labor ausgewertet werden müssen, aber nicht so zuverlässig. Darum muss nach einem positiven Testergebnis im Schnelltest ein PCR-Test durchgeführt werden.

Ist die Teilnahme am Test verpflichtend?

Die Teilnahme am Test ist seit dem 12.04. für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Ohne die Teilnahme am Test und ein negatives Testergebnis ist keine Teilnahme am Präsenzunterricht möglich.

Alternativ kann der Schule ein Dokument vorgelegt werden, das die Teilnahme an einem Test in einer Teststelle und ein negatives Ergebnis nachweist. Dieser Test darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.

Wie wird der Test durchgeführt?

Beim Test wird von der Schülerin/vom Schüler selbst mit einem Wattetupfer Nasensekret aus beiden Nasenlöchern aufgenommen. Dieses Sekret wird in einer Extraktionspufferlösung aufgelöst und auf einen Teststreifen getropft. Der Teststreifen zeigt nach 15 Minuten an, ober der Test negativ, positiv oder ungültig ist.

Was passiert mit den Ergebnissen des Tests?

Die Ergebnisse des Tests werden von der Schule protokolliert. Dabei werden folgende Daten erhoben:

Datum der Durchführung / Bezeichnung der Klasse / Anzahl der anwesenden und teilnehmenden Schüler*innen / Anzahl der positiven Testergebnisse / Namen der positiv getesteten Schüler*innen

Diese Daten werden von Seiten der Schule streng vertraulich behandelt.

Was passiert im Fall eines positiven Testergebnisses?

Ein mögliches positives Ergebnis eines solchen Schnelltests ist alleine noch kein positiver Befund auf eine Infektion. Darum werden in der Regel auch keine direkten Maßnahmen für den Rest der Klasse getroffen. Es stellt aber einen begründeten Verdachtsfall dar. Gemäß Infektionsschutzgesetz ist die Schule zur Meldung des Ergebnisses an das Gesundheitsamt verpflichtet.

Im Falle eines positiven Testergebnisses wird wie folgt vorgegangen:

  1. Die Schule informiert umgehend die Eltern. Es wird dann gemeinsam entschieden, ob das Kind abgeholt werden sollte oder alleine nach Hause gehen kann. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (Busse etc.) soll vermieden werden.
    Kann ein Kind nicht umgehend abgeholt werden, wird es solange in der Schule beaufsichtigt.
  2. Die Eltern melden ein Kind über den Haus-/Kinderarzt zu einem PCR-Test an, um den Verdacht auf eine Infektion zu überprüfen.
  3. Mit einem negativen Testergebnis im PCR-Test ist der Schulbesuch am nächsten Unterrichtstag wieder möglich. Sollte der PCR-Test eine Covid19-Infektion feststellen, erfolgt eine Meldung an das Gesundheitsamt, das Sie über weitere Schritte informiert.
Wo finde ich weitere Informationen?

Das Schulministerium informiert auf der Seite https://www.schulministerium.nrw/selbsttests über den Einsatz der Selbsttests.

Videokonferenzen an der Albert-Einstein-Realschule

Videokonferenzen sind ein wichtiger Bestandteil des Distanzunterricht und ergänzen die Arbeit innerhalb der Plattform Logineo LMS. Für die Durchführung von Videokonferenzen hat sich die Lehrerkonferenz der Albert-Einstein-Realschule für die Software Zoom entschieden. Unser Ziel ist es dabei, für jede Klasse wöchentlich ein Videotreffen mit der/dem Klassenlehrer/in zu veranstalten und zusätzlich in den Hauptfächern den Distanzunterricht einmal in der Woche durch ein Videoangebot zu ergänzen.

Für die Nutzung von Zoom ist für Schülerinnen und Schüler kein eigenes Nutzerkonto nötig. Die Lehrkraft kündigt jede Videokonferenz über Logineo LMS an und gibt die Zugangsdaten für die Sitzung bekannt (eine Sitzungsnummer und ein Kenncode). Die Schülerinnen und Schüler benötigen lediglich einen PC mit Kamera und Mikrophon (z.B. ein Notebook), ein Tablet oder ein Smartphone. Darauf sollte die App Zoom installiert sein (kostenlos verfügbar für Windows, Mac, iOS und Android). In dieser App klicken die Schüler*innen auf das Feld „An Meeting teilnehmen“ und müssen danach nur die Zugangsdaten angeben.

Für die Nutzung von Zoom und die Teilnahme an Videokonferenzen ist Ihre Zustimmung als Eltern nötig, bei Schüler*innen über 16 Jahren auch deren Zustimmung. Bitte laden Sie dazu dieses Formular herunter und geben die unterschriebene zweite Seite online (z.B. über Logineo LMS) bei der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer ab.

Neuer Caterer in der Mensa

Liebe Eltern,

seit den Sommerferien betreibt die Firma TroService als neuer Caterer unsere Mensa. Damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler seit dem 2.9.2019 wieder ein warmes Mittagessen in der Mensa erhalten, müssen Sie das neue Bestellsystem unseres Caterers nutzen. Das täglich wechselnde Menü gibt es nur auf Vorbestellung.

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Öffnungszeiten im Schulsekretariat

Das Sekretariat der Schule zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag, Mittwoch, Donnerstag – 7.30 Uhr – 14.30 Uhr

Dienstag – 7.30 – 10.00 Uhr

Freitag nach Vereinbarung

Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie uns trotzdem auch telefonisch erreichen: 02271-757313  – hinterlassen Sie Ihre Nachricht an uns und Ihren Namen sowie eine Telefonnummer auf unserem Anrufbeantworter, wir rufen Sie dann ggfs. zurück.

 

Kleiderordnung an der Albert-Einstein-Realschule

Die Schulkonferenz hat in ihrer Sitzung am 10.10.2013 folgende Ergänzung zu unserer Schulordnung (Wir-Vereinbarung) beschlossen, die ab sofort gilt:

Die Kleidung der Schülerinnen und Schüler sollte dem schulischen Alltag gerecht werden.

Sie soll- vor allem in den Sommermonaten – nicht aus freizügiger oder unpassender Freizeitmode wie z.B. Hot-Pants, Muscle Shirts, Oberteilen mit großen Ausschnitten , Jogginghosen etc. bestehen, damit die Lernatmosphäre und der Respekt gegenüber den MitschülerInnen und LehrerInnen nicht darunter leidet.